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    Le Mezquita de Cordoba

    Komponist: Giroux Julie
    Gattung: Konzertwerk
    Schwierigkeit: D
    Dauer: 11:45 Minuten
    Besetzung: Blasorchester

    Tonprobe:



    m Jahr 169 v. Chr. gründeten die Römer Córdoba. Nach dem Fall Roms stand die Stadt unter der Herrschaft der Westgoten und wurde 716 zur Hauptstadt von Al Andalus, dem muslimischen Spanien.
     
    Die Mauren eroberten Córdoba im achten Jahrhundert, und im zehnten Jahrhundert hatte die Stadt 500.000 Einwohner, verglichen mit etwa 38.000 Einwohnern in Paris. Den damaligen Chroniken zufolge besaß die Stadt 700 Moscheen, etwa 60.000 Paläste und 70 Bibliotheken - eine davon soll 500.000 Manuskripte beherbergt und einen Stab von Forschern, Buchmalern und Buchbindern beschäftigt haben. Córdoba verfügte auch über etwa 900 öffentliche Bäder und die erste Straßenbeleuchtung Europas.
     
    Die Herrscher von Córdoba, die mit Weisheit und Gerechtigkeit regierten, behandelten Christen und Juden mit Toleranz. Sie verbesserten auch den Handel und die Landwirtschaft, förderten die Künste, leisteten wertvolle Beiträge zur Wissenschaft und machten Córdoba zur fortschrittlichsten Stadt in Europa.
     
    Als die Mauren Córdoba eroberten, fanden sie eine westgotische Kathedrale vor, rissen sie kurzerhand ab und errichteten einen Moscheekomplex, dessen Mauern etwa vier Hektar Fläche umschlossen. Die Bauarbeiten dauerten über 40 Jahre. Im Laufe der Jahrhunderte überdachten die Mauren diesen Komplex und bauten ihn immer weiter aus. Muslimische, christliche und jüdische Glaubensrichtungen wurden innerhalb der Mauern gleichermaßen praktiziert, was damals ein Novum war und heute buchstäblich unbekannt ist.
     
    Als die Christen Córdoba 1236 zurückeroberten, waren die neuen Herrscher von der Schönheit der Mezquita so beeindruckt, dass sie sie stehen ließen und ihre Kathedrale inmitten ihrer Bogen- und Säulenreihen bauten. So ist sie heute noch erhalten und wird in Spanien liebevoll „La Gran Mezquita“ genannt.
     
    La Mezquita enthält über 500 Säulen aus Marmor, Granit und Alabaster. Neben den kalifornischen Stilen sind in der gesamten Moschee auch byzantinische und orientalische Einflüsse sowie hispano-romanische und westgotische Elemente zu erkennen. Die Erhabenheit der Mezquita und ihre wechselvolle politische und religiöse Geschichte haben ihr einen Platz als wahres Wunder der zivilisierten Welt eingebracht.
     
    „La Mezquita de Córdoba“ beginnt mit der Zerstörung der ursprünglichen christlichen Kirche im Jahr 716 n. Chr. und setzt sich fort als eine musikalische Feier ihrer multikulturellen, religiösen und künstlerischen Errungenschaften.
     
     
     
     

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